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Einleitung
Hier vergleichen wir zwei Modelle der Saros-Serie von Roborock, die zwar denselben Familiennamen tragen, aber unterschiedlichen Generationen angehören. Der Roborock Saros 10R kam 2025 auf den Markt, während der Roborock Saros 20 seine natürliche Weiterentwicklung aus dem Jahr 2026 darstellt. Beide Geräte verfügen über eine vollständige Multifunktionsstation, die die Mopps wäscht und trocknet. Das macht den Unterschied zwischen einem akzeptablen und einem wirklich effektiven Wischergebnis aus.
Dieser Saugroboter-Vergleich ist besonders hilfreich für Nutzer, die modernste Technologie von Roborock suchen, aber noch nicht wissen, ob sie in das Vorjahresmodell investieren oder auf die neueste Generation umsteigen sollen. In mehreren wichtigen Bereichen bestehen deutliche technische Unterschiede.
Saugleistung und Reinigung
Hier zeigt sich einer der deutlichsten Unterschiede. Der Roborock Saros 10R bietet eine Saugleistung von 18500 Pa, was bereits ein hoher Wert ist und gute Ergebnisse auf Hartböden und kurzflorigen Teppichen gewährleistet. Der Saros 20 verdoppelt diese Leistung jedoch nahezu und erreicht 36000 Pa. In der Praxis bedeutet das eine deutlich höhere Fähigkeit, tief sitzenden Schmutz aus dicken Teppichen oder in den Fasern haftende Tierhaare zu entfernen.
Beide Roboter verwenden die DuoDivide-Hauptbürste von Roborock mit Schutz vor Haarverwicklungen. Sie befördert die Haare zur Mitte, damit sie leichter eingesaugt werden und sich weniger häufig um die Bürste wickeln. Dieses serienmäßig verbaute Design funktioniert besonders gut in Haushalten mit Haustieren. Beide Modelle heben die Hauptbürste während des Wischens an, damit sie nicht nass wird.
Auch die Seitenbürste bietet bei beiden Modellen dieselben Funktionen: Sie lässt sich ausfahren, um Ecken besser zu erreichen, wird während des Wischens angehoben und besitzt ein System gegen Haarverwicklungen. Mit dieser Ausstattung kann der Roborock Saugroboter selbst schwer zugängliche Ecken effektiv reinigen, ohne dass sich Haare um die Bürste wickeln.
Wischfunktion
Beide Geräte verwenden ein System mit zwei rotierenden Mopps und FlexiArm-Verlängerung, um bis an die Wandränder zu gelangen. Diese Funktion ist für ein vollständiges Wischergebnis entscheidend, da die Mopps seitlich ausgefahren werden und Bereiche erreichen, die normalerweise ungereinigt bleiben würden.
Bei beiden Modellen werden die Mopps zwischen 12 und 22 mm angehoben. Das reicht aus, um dünne Teppiche zu überfahren, ohne sie zu befeuchten. Beide Roboter erkennen Verschmutzungen sowohl auf dem Boden als auch an den Mopps, passen die Reinigung entsprechend an und wischen besonders stark verschmutzte Bereiche erneut.
Ein wichtiger Unterschied zeigt sich bei der Moppwäsche. Der Saros 10R wäscht seine Mopps bei 80 °C, einer Temperatur, die Bakterien und anhaftende Verschmutzungen entfernt. Der Saros 20 verwendet ebenfalls heißes Wasser, wobei in der Tabelle keine genaue Temperatur angegeben wird. Auch bei der Trocknung besteht ein Unterschied: Das Modell von 2025 trocknet die Mopps bei 45 °C, während das 2026er-Modell eine Heißlufttrocknung ohne konkrete Temperaturangabe bietet. Dieses Detail mag geringfügig erscheinen, beeinflusst jedoch die Trocknungsgeschwindigkeit und die Vorbeugung unangenehmer Gerüche.
Beide Modelle können die Mopps automatisch in der Station ablegen, wenn ausschließlich gesaugt werden soll. Dadurch müssen sie nicht von Hand entfernt werden.
Navigationssystem
Beide Modelle verwenden StarSight 2.0 als Navigationssystem und kombinieren zwei Kameras mit einem nach vorn gerichteten 3D-Lasersensor. Diese Konfiguration ermöglicht eine präzise Kartierung und die Erkennung von Hindernissen in Echtzeit. Dank der integrierten LED für die Nachtsicht funktioniert dies auch bei schlechten Lichtverhältnissen.
Der auffälligste Unterschied liegt in der Erkennungsfähigkeit. Der Saros 10R identifiziert 108 verschiedene Hindernisarten, ein bereits hoher Wert, der die meisten gewöhnlichen Haushaltsgegenstände abdeckt. Der Saros 20 erhöht diese Fähigkeit auf 300 erkennbare Hindernisse und erkennt zusätzlich Vorhänge, was beim Vorgängermodell nicht möglich ist. Das bedeutet, dass der neuere Roboter sein Verhalten noch genauer an die vorgefundenen Gegenstände anpassen kann.
Beide erkennen Haustiere und ermöglichen über die App den Fernzugriff auf die Kamera. Diese Funktion ist hilfreich, um das Zuhause zu überwachen, wenn niemand anwesend ist. Das intelligente Reinigungssystem entwickelt sich von SmartPlan 2.0 beim 10R zu SmartPlan 3.0 beim Saros 20 weiter, was verfeinerte Algorithmen für die Planung von Routen und Reinigungsstrategien bedeutet.
Akkulaufzeit und Batterie
Die Akkukapazität ist mit 6400 mAh bei beiden Modellen identisch. Der Roborock Saros 10R bietet eine angegebene Akkulaufzeit von 180 Minuten, was für mittelgroße und große Wohnungen mehr als ausreichend ist. Für den Saros 20 liegt keine Laufzeitangabe in Minuten vor. Da er jedoch denselben Akku und die doppelte Saugleistung besitzt, könnte seine tatsächliche Laufzeit bei maximaler Leistung etwas kürzer ausfallen.
Mit einer Kapazität von 6400 mAh bieten beide Roboter in jedem Fall genügend Energie, um vollständige Reinigungsdurchgänge in großen Häusern abzuschließen, bevor sie aufgeladen werden müssen.
Intelligente Funktionen
Hier zeigt sich ein weiterer wesentlicher Unterschied. Der Saros 10R überwindet Hindernisse mit einer Höhe von 30 bis 40 mm und kann dadurch über dicke Kabel, Fußmatten oder kleine Höhenunterschiede fahren. Der Saros 20 geht mit seinem adaptiven System deutlich weiter und erreicht zwischen 45 und 88 mm. Dadurch kann er wesentlich höhere Hindernisse wie heruntergefallene Handtuchhalter, großes Spielzeug oder sogar kleine Stufen überwinden.
Beide Modelle besitzen einen eigenen integrierten Sprachassistenten, sodass ihnen Befehle direkt und ohne Verwendung der mobilen App erteilt werden können.
Multifunktions-Reinigungsstation
Die Stationen teilen zahlreiche Eigenschaften: einen 2,5-Liter-Staubbeutel, einen 4-Liter-Frischwassertank und einen 3-Liter-Schmutzwassertank. Beide besitzen einen Reinigungsmittelbehälter, dessen Inhalt während der Moppwäsche automatisch dosiert wird. Keine der beiden Stationen bietet eine UV-Desinfektion oder einen direkten Anschluss an die Wasserleitung. Auch ein optionales Anschlussset ist nicht erhältlich.
Die Selbstreinigung der Waschschale ist bei beiden Modellen vorhanden, allerdings mit einem Unterschied: Der Saros 10R verwendet die Version 2.0 dieses Systems, während der Saros 20 die Schale mit heißem Wasser selbst reinigt. Dadurch bleibt sie langfristig in einem hygienischeren Zustand.
Abmessungen
Bei den Abmessungen der Roboter bestehen keine Unterschiede. Beide besitzen einen Durchmesser von 353 mm und eine Höhe von 79,8 mm. Dank dieser kompakten Maße können sie unter die meisten Möbel und Sofas fahren. Auch die Stationen sind identisch: 381 mm breit, 488 mm hoch und 475 mm tief. Für beide Stationen sollte ungefähr ein halber Quadratmeter Stellfläche eingeplant werden.
Erfahrung im täglichen Gebrauch
In Haushalten mit Haustieren funktionieren beide Roboter dank der DuoDivide-Bürste gegen Haarverwicklungen gut. Der Saros 20 besitzt jedoch aufgrund seiner höheren Saugleistung einen Vorteil beim Entfernen tief in Teppichen sitzender Haare. In Wohnungen mit vielen Hindernissen auf dem Boden macht die adaptive Fähigkeit des 2026er-Modells einen echten Unterschied, da es sich seltener festfährt.
Der Wassertank im Roboter ist bei beiden Modellen mit 69 ml klein. Der Saros 20 kann diesen jedoch automatisch über die Station auffüllen, sodass er während der Reinigung ohne manuelles Eingreifen neues Wasser erhält. Der Saros 10R muss zum Waschen der Mopps zur Station zurückkehren und kann dabei ebenfalls aufgefüllt werden, allerdings nicht auf dieselbe vollständig automatisierte Weise.
Auf Hartböden und Parkett erzielen beide Modelle dank der ausfahrbaren Mopps und der Reinigung mit heißem Wasser hervorragende Wischergebnisse. Auf Teppichen macht sich der Unterschied bei der Saugleistung bemerkbar: Der Saros 20 entfernt mehr tief sitzenden Schmutz.
Die Akkulaufzeit von 180 Minuten des Saros 10R reicht problemlos für Wohnungen mit einer Fläche von 150 bis 180 Quadratmetern. Der Saros 20 dürfte sich im Standardmodus in einem ähnlichen Bereich bewegen, auch wenn keine genaue Angabe vorliegt.
Fazit: Welches Modell sollte man wählen?
Wähle den Roborock Saros 10R, wenn du einen High-End-Saugroboter mit sehr umfassenden Funktionen zu einem voraussichtlich günstigeren Preis als das neueste Modell suchst. Er eignet sich ideal für mittelgroße Wohnungen ohne viele hohe Hindernisse auf dem Boden sowie für Hartböden oder kurzflorige Teppiche. Seine Saugleistung von 18500 Pa ist für die meisten Haushalte mehr als ausreichend, während das Wischsystem mit einer Moppwäsche bei 80 °C gute Ergebnisse gewährleistet. Dieses Modell ist eine gute Wahl, wenn du nicht die neueste Technologie benötigst und lieber den Preisunterschied sparen möchtest.
Wähle den Roborock Saros 20, wenn du die fortschrittlichste Technologie für die Haushaltsreinigung möchtest. Dieses Modell ist der beste Saugroboter 2025 der Saros-Serie und eignet sich besonders für große Häuser mit dicken Teppichen, auf denen die Saugleistung von 36000 Pa einen echten Unterschied macht. Seine Fähigkeit, Hindernisse mit einer Höhe von bis zu 88 mm zu überwinden und 300 verschiedene Objektarten zu erkennen, macht ihn ideal für Haushalte mit kleinen Kindern, in denen häufig Spielzeug auf dem Boden liegt. Das automatische Auffüllen des Wassertanks und die verbesserte Selbstreinigung der Waschschale reduzieren den Wartungsaufwand. Wenn du Haustiere hast, die viele Haare verlieren, oder langflorige Teppiche besitzt, rechtfertigt die zusätzliche Leistung die Investition. Er ist außerdem die beste Wahl für alle, die im täglichen Gebrauch maximale Autonomie bei minimalem manuellen Eingreifen wünschen.